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Schrubber-Party mit Lumumba

Heute war es soweit. Wie schon seit 2 Tagen auf einer Tafel am Tor angekündigt, fand heute die ominöse Schrubber-Party mit Lumumba statt.

Dazu waren alle Lüttfischer (das sind wir) und alle Dickschiffer (das sind die mit den dicken Pötten=großen Schiffen eingeladen und wie auf dem Schild geschrieben war, sollte jeder einen Schrubber mitbringen.

Aber wozu das ganze?

Schaut Euch doch mal in in diesem Beitrag auf dem letzten Bild den Steg an. Na, fällt Euch was auf?
Jepp, der halbe Steg ist hell. Da wurden nämlich schon die Stegplanken per Schrubber von der grünen Moderschicht (auf der es sich übrigens wunderbar Schlittschuhlaufen lässt) entfernt. Aber bis zur Rum-Regatta sollte ja der ganze Steg weiß und unrutschig sein. Also waren fleißige Helfer gesucht. Da es sich aber erwiesen hat, dass irgendwelche Aufforderungen zum Arbeitseinsatz XY in der Regel auf recht wenig Begeisterung stoßen, muss man also die Helfer mit irgendwelchen Tricks anlocken

... und wow es klappte. Nachmittags waren doch glatt eine beachtliche Anzahl von Schrubber inkl. party-williger Bedienung aufgetaucht und mit Hilfe des strömenden Regen, grüner Seife und einer Pütz (den Begriff hatten wir ja schon erklärt sah der Steg auch sehr schnell aus wie neu (naja fast).

Ohhhh ... und dann bekam ich Gesellschaft
Auf Anhängseln von zwei so vierrädrigen Landfahrzeugen* trafen zwei weitgereiste Schwestern von mir ein: die Arendalsjekten "Hilding" aus Süddeutschland und "Kleiner Kerl" aus Berlin.

(*)Menschenwesen nennen diese Teile, auf denen Boote spazierengefahren werden können, Trailer

Nachdem diese neben mir im Wasser schwammen, wurde dann die Schrubber-Party oder besser der Lumumba-Teil dieser schon auf den späteren Nachmittag vorgezogen, damit sich all' die halb erfrorenen und durchnässten Schrubber und Sjektensegler aufwärmen konnten

16.5.07 21:48


Liebe Internet-Segler

... ich muss mich wohl bei Euch für die längere Sendepause entschuldigen. Ich hatte eine so aufregende Zeit und auch einen großen Schock zu verkraften, so dass ich mich jetzt auf meinen Hosenboden (oder besser auf meinen Kiel) setzen muss und die Berichtserstattung der letzten Wochen nachholen muss.

Ich werde die Beiträge in chronologischer Reihenfolge sortieren und etwas schummeln und diese einfach zurückdatieren

vielen Dank und viele Grüße Eure Sjekte Arved

2.6.07 01:06


Immer noch kein Mast :(

ohhh ... ... ich habe immer noch keinen Mast.

Gestern war niemand zu finden, der Zeit hatte und wusste wie man das alles richtig anbastelt. Meine Pflege-Mami hat nämlich noch gar keine Ahnung von Sprietsegeln. Das muss sie nämlich noch alles lernen. Jawoll!

So habe ich gestern und heute nur einige Runden unter Riemen durch den Hafen machen können. Da gab's nämlich noch ganz viel neues zu entdecken. An allen Ecken und Enden wird hier jetzt gebaut.

Heute wurde das wieder nichts mit dem Maststellen. Zwar waren nun fachkundige Helfer vor Ort ... aber leider goss es wie aus Kübeln und da wurde es sogar fast für mich zu nass und ich hätte mich eigentlich auch am liebsten wie meine Pflege-Mami und all die anderen Segler mit zu einem heißen Tee in die Lüttfischerhütte verkrochen.

Auch das Ruderblatt ist immer noch unklar (so sagt man, wenn irgendwas nicht bereit ist für seinen Einsatz). Bei dem Regenwetter wäre es nämlich viel zu gefährlich gewesen, diese komischen schwarzen Leinen zu verlegen in denen Strom fließt und mit denen meine Pflege-Mami und andere immer so schrecklich laut lärmende Maschinen betreiben (ich glaube, wenn es so nass ist, kann der Strom ausbüxen gehen und das ist dann gefährlich ... aber davon verstehe ich nicht viel, weil ich bin doch nur ein Segel- und Ruderboot). Im Lüttfischerhafen gibt es nämlich gar keinen Stromanschluss (weil das soll doch alles so sein wie früher, weil wegen "Museum" und so).

16.5.07 22:03


wo ich zuhause bin

Jetzt muss ich Euch doch mal zeigen, wo ich zuhause bin. Hier könnt Ihr einen Blick auf den Lüttfischerhafen ("lütt"=klein, naja und "fischer" heißt das, weil in diesem Teil des Museumshafens kleine offen Arbeitsboote ihren Platz haben ... und viele davon wurden früher in der Fischerei eingesetzt) nehmen:


Das Haus mit den 3 Giebeln und den großen weißen Toren ist die Lüttfischerhütte. Da werden die Materialien, Segel, Masten, Riemen (das sind die Teile, die Landratten "Ruder" nennen) usw. gelagert. Auch kann man dort gemütlich zusammensitzen und nach einem kühlen Segeltag auf dem Kohleofen was warmes zu Essen oder Trinken machen.

... und nicht zu vergessen, habe ich dort mein Winterlager (ein Winterlager ist das, wo Boote ihren Winterschlaf machen und anschließend für die Saison angehübscht werden).

Wollt Ihr mal einen Blick aus der Tür werfen?

Da bin ich wieder
Allerdings ist das gar nicht mein richtiger Liegeplatz.
Normaler Weise liege ich nämlich hier vorne zwischen den Pfählen neben der Abbi (das ist das schwarze Schiff ganz vorne). Dahinter liegt die Minna Röder und als letztes der Marinekutter Ursel.

 

16.5.07 21:43


noch "oben ohne"

So jetzt hoffe ich, dass meine Pflege-Mami und weitere Helfer bald wieder auftauchen und der Mast aufgestellt wird. Ich will endlich wieder segeln *grummel*

Meine Masten und sonstigen Spieren (Spieren nennt man die ganzen Holzstangen an Bord von Schiffen, an denen Segel festgemacht oder dran hoch- und runtergezogen werden) liegen nämlich alle noch auf dem Trockenen in der Lüttfischerhütte:

 

 

 

... auch habe ich noch gar kein Ruderblatt. Ohne das kann ich gar nicht richtig gesteuert (gelenkt) werden und gar nicht segeln. Das liegt nämlich noch hier:

 

 

Wie man sieht, fehlt das unten noch was. Genauer gesagt der untere Beschlag (sozusagen das untere Scharnier). Das war nämlich nicht mehr richtig fest und muss jetzt neu angeschraubt werden. Meine Pflege-Mami muss aber erst noch passende Schrauben kaufen gehen.

15.5.07 15:12


Da bin ich ...

Juchhuuu ... ich kann Euch erste Bilder zeigen:

So sah ich heute morgen um kurz nach 8 Uhr aus. Ich war ganz stolz darauf, dass ich diesmal über Nacht nur ganz wenig Wasser in meinen Bauch bekommen habe.

Aber kaum hatte meine Pflege-Mami dieses Bild gemacht, kam sie auf einmal mit einer Pütz (das ist ein Eimer, bloß in "Seemännisch") und hat mich wieder ganz voll Wasser gefüllt *grrrrrrr* Sie sagt, damit auch die oberen Planken noch dicht werden.

15.5.07 14:32


Hallo liebes Internet

ich möchte mich erst einmal vorstellen:

Ich bin "Arved" und eine Arendal Sjekte (*). Ich gehöre zum Museumshafen Flensburg und liege dort im Lüttfischerhafen.

Ich habe eine neue Pflege-Mami bekommen, und die hat mir diesen Blog hier eingerichtet, damit ich Euch da draußen im Internet erzählen kann, was ich so alles treibe.

(*) Was eine Arendal Sjekte ist, werde ich Euch später noch genauer erklären. Meine Pflege-Mami hat mir nämlich gesagt, dass es hier im Internet sehr sehr viele Landratten gibt und für die muss man nämlich alles Seemännische ganz ganz einfach erklären.

15.5.07 06:38





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